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Verlag Harald Voß
Trauer um Werner Fuchs

(von Harald Voß)

Werner Fuchs, ehemaliger Hertha-Trainer und zuletzt mit Alemannia Aachen kurz vor dem Aufstieg in die 2. Liga stehend, verstarb am 11. Mai 1999 bei einem Waldlauf mit der Mannschaft der Alemannia an Herzversagen. Der 50 Jahre alte Coach, für den jede medizinische Hilfe zu spät kam, hinterlässt seine Ehefrau Monika und seinen Sohn Marco.

Werner Fuchs war als Spieler bei dem 1.FC Kaiserslautern, SV Alsenborn, Hannover 96, Preußen Münster, FSV Salmrohr, Hassia Bingen und FC St. Wendel aktiv. Seine Trainerstationen waren Alemannia Aachen, 1.FC Saarbrücken, Hertha BSC, Eintracht Braunschweig, VfB Oldenburg, Wuppertaler SV und jetzt wieder Alemannia Aachen.

Am 13. Oktober 1998 übernahm Fuchs den damaligen Aufsteiger in die 2.Liga, Hertha BSC, rettete den Verein vor dem Abstieg und schaffte im darauffolgenden Jahr durch ein 1:1 Unentschieden am 1. Mai 1990 vor 14.000 Zuschauern auf dem Aachener Tivoli den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Dass Hertha BSC dort nur ein Jahr bleiben konnte und gleich wieder absteigen musste, war sicher nicht Werner Fuchs zuzuschreiben. Obwohl Fuchs im November 1990 seinen Platz für Pal Czernai, übrigens gegen den ausdrücklichen Widerstand der Fans(!), freimachen musste, ist er den Anhängern von Hertha BSC immer als ehrlicher und engagierter Trainer, der mehr als nur seinen Job macht, in guter Erinnerung geblieben, nicht zuletzt ist er bis heute noch Namensgeber für einen Fanclub von Hertha BSC.







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