Ausgabe Nr. 2 - 5. Juni 1993
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Portrait über Horst Kuffler - Jugendleiter von Hertha BSC
(von Marco Lutz)
Zur Person:
Geboren: am 25.5.1993 in Berlin
Beruf: Maschinenbau-Ingeniuer
Familienstand: verheiratet mit Barbara Kuffler, gemeinsamer Sohn Alexander (SSV).
Aktive Laufbahn: von der Jugend bis zur Herrenmannschaft aktiv beim VfB Hermsdorf.
Vorwort:
Dieses sollte ein Portrait des Horst Kuffler sein, der in dieses Tagen seinen 50. Geburtstag feierte. Doch da dieser Mann seit seiner Amtsaufnahme im Jahre 1987 sehr eng mit dem kontinuirlichen und erfolgreichen Aufbau der Jugendabteilung verbunden ist, zeigt es Ihnen, liebe Mitglieder, auch den Aufstieg der Jugendabteilung und das damit verbundene Engagement des H.Kuffler innerhalb der letzten sechs Jahre.
Nachdem Horst Kuffler seine aktive Laufbahn beim VfB Hermsdorf beendete, Gründe waren hierfür unter anderem seine beruflichen Anfänge (Lehre), erwachte das Interesse für den Jugendfußball erst Jahre später wieder, als sein Sohn Alexander bei Concordia Wittenau zu spielen begann. Er fungierte dort 4 Jahre als Trainer, um dann 5 Jahre lang als Jugendleiter bei Concordia Wittenau tätig zu sein. Als sein Sohn dann mit ca. 15 Jahren zur B-Jugend von Hertha BSC wechselte, folgte auch er seinem Filius. Zunächst ohne große Ambitionen ein Amt zu bekleiden, wurde er dann aber doch Betreuer der B-Jugend, damals unter Trainer Jochem Ziegert. Als dann 1986 der damalige Jugendleiter H.Sollner sein Amt zur Verfügung stellte, übernahm Horst Kuffler für 1 Jahr kommissarisch das Amt, bevor er 1987 offiziell Jugendleiter wurde. Kuffler selbst: ' Zu diesem Zeitpunkt war die Jugendarbeit bei Hertha BSC so ziemlich am Boden. Durch gezielte und leistungsorientierte Jugendarbeit, die vom damaligen Oberligatrainer Jürgen Sundermann stark gefordert wurde, und durch Werbemaßnahmen ist es gelungen die Jugend wieder für Hertha BSC zu begeistern.' Durch harte und gezielte Arbeit bei A-, B- und C-Jugend stellten sich in relativ kurzer Zeit Erfolge ein, die der gesamten Jugendabteilung zu- gute kamen. Diese Aktivitäten konnten aber nur umgesetzt werden, durch die Gründung eines Freundeskreises zugunsten der Jugendarbeit, was 1988 geschah. Dieser Förderkreis hat bis heute sehr viel positives für die Jugendabteilung bewirkt. Kuffler: ' Eine effektive Jugendarbeit kann nicht ein Einzelner leisten, sondern alle müssen an einem Strang ziehen.' Die Unterstützung des Hauptvereins war, dank dem großen Interesse des Präsidiums, sich um einen guten Unterbau für seine Amateure und Lizenzspieler zu bemühen, sehr gut. Seit 1990 stellen sich Jahr für Jahr die Erfolge ein, die sich sehen lassen können. Mehrmals stellte man nun schon den Berliner Meister bzw. Pokalsieger. Diese Erfolge bewirkten, daß die Jugendarbeit von Hertha BSC nicht nur in Berlin, sondern auch überregional große Anerkennung fand. Im F- bis B-Jugend-Bereich expandierte die Mitgliederzahl enorm. Mittlerweile verfügt Hertha BSC über 13 Jugend-Mannschaften.
Eines muß an dieser Stelle gesagt werden: Sicher, dieser erfolgreiche Aufbau bzw. die erzielten Erfolge kann nicht einer alleine vollbringen, aber was dieser Mann ehrenamtlich für Hertha BSC geleistet hat, kann man gar nicht genug würdigen. Ein Tip an das Präsidium von Hertha BSC: Dieser Mann verdient in Zukunft jegliche Unterstützung des Hauptvereins. Aber nicht nur er, sondern auch seine Frau Barbara, die für die Jugendarbeit ebenfalls sehr wertvoll ist. Wieviel Zeit und Engagement die Kufflers in diesen Verein investieren verdient höchste Anerkennung.
Bei diesem positiven Verlauf der Jugendarbeit hat Horst Kuffler aber auch Anlaß zur Kritik: ' Ein großer Wunsch von mir ist, daß die Zusammenarbeit mit dem Hauptverein verbessert wird. Es wäre wünschenswert, wenn in nächster Zeit nicht nur die leistungsstarken Mannschaften aus A-, B- und C-Jugend, sondern auch untere Mannschaften von D- bis F-Jugend und auch zweite Mannschaften ein Stück vom großen Kuchen bekommen würden, denn auch sie spielen mit Freude und vertreten Hertha BSC.
Horst Kuffler, wir danken Dir und Deiner Frau für Eure bisher geleistete tolle Arbeit, und wünschen Euch noch viele Erfolge mit der Hertha-Jugend für die Zukunft.
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