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Der Kurfürstendamm wurde als Verbindungsweg zwischen dem Berliner Stadtschloss und dem 1542 im Grunewald errichteten Jagdschloß angelegt. Aufgrund des stellenweise sumpfigen Geländes war der Weg in Form eines Knüppeldamms befestigt worden. Ab 1883 wurde die Straße auf Anregung von Bismarck zu einem 53 Meter breiten Boulevard ausgebaut, als Vorbild diente der Pariser Champs-Elysée. Finanziert wurde der Straßenausbau durch ein privates Konsortium, das dafür im Gegenzug das Vorkaufsrecht auf ein Grundstück im Grunewald zur Errichtung einer Villenkolonie erhielt. |
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